Roboter Ataro 720 spielt Ball Der Roboter Ataro 720, der hinsichtlich der Funktionsweise einem menschlichen Arm nachgebaut wurde, spielt einen gelben Ball zurück.

30. Mai 2019 / Ulrich Rentschler/IMSB

Neues Institut gegründet: IMSB

Am 13. Februar stimmte der Senat der Universität Stuttgart dem Antrag auf Einrichtung eines neuen Instituts für die Modellierung und Simulation biomechanicscher Systeme zu. Dieses besteht seit dem 01. Juni.
[Bild: IMSB Schmitt]

Die Fakultät 2: Bau- und Umweltingenieurwissenschaften bildet das neue Institut für die Modellierung und Simulation biomechanicscher Systeme aus zwei bestehenden Professuren. Es ist das erste seiner Art in Deutschland mit ingenieurwissenschaflticher Grundlagenausrichtung. Nach Auskunft der beiden Gründungsdirektoren, Prof. Oliver Röhrle und Prof. Syn Schmitt, wird damit fortgesetzt, was bereits vor zehn Jahren innerhalb des Exzellenzclusters SimTech begann. Damals wurden eine Nachwuchsforschungsgruppe "Continuum Biomechanics and Mechanobiology", geleitet von einem Juniorprofessor, und eine assoziierte Nachwuchsforschendenstelle im Bereich der Computersimulation der menschlichen Bewegung eingerichtet.

Neben der Integration des Instituts in die Fakultät 2: Bau- und Umweltingenieurwissenschaften ist das IMSB eng mit dem Stuttgarter Zentrum für Simulationswissenschaften (SimTech) und dem neuen Exzellenzcluster „Datenintegrierte Simulationswissenschaften (SimTech)“ verbunden. Beide Institutsdirektoren sind Fellows von SimTech.

Am IMSB ist die Forschung in den Bereichen "Kontinuums-Biomechanik und Mechanobiologie" (Prof. Röhrle) und "Computergestützte Biophysik und Biorobotik" (Prof. Schmitt) vereint. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Grundlagenforschung, um den biologischen Bewegungsapparat zu verstehen. „Die Einrichtung des Instituts ist ein wichtiges Zeichen, dass dieser Forschungsbereich wächst und dass unsere Forschungsrichtung sowohl hinsichtlich der Methoden als auch hinsichtlich des Inhalts eine Lücke an der Schnittstelle zwischen den Ingenieurwissenschaften und den Grundlagenwissenschaften ausfüllen.", unterstreichen Röhrle und Schmitt die Bedeutung des neuen Instituts.

International zeigen die wenigen vergleichbare Einrichtungen, so dass sehr erfolgreiche Auckland Bioengineering Institute (ABI, University of Auckland/NEUSEELAND) oder das hoch angesehene Institute for in silico medicine (Insegneo) der University of Sheffield/UK sowie die europäische Initiative "Virtual Physiological Human Institute" das bestehende besondere Potenzial.

Noch wichtiger ist, dass die Forschungsrichtung des neuen Instituts eine enge Übereinstimmung zum Leitbild der Universität Stuttgart "Intelligente Systeme für eine zukunftsfähige Gesellschaft“ aufweist, da sich das Institut mit dem Menschen als intelligentem System befasst.

 
 
 

Kontakt
Joanna Grabowski, +49 711 685-60056, joanna.grabowski@imsb.uni-stuttgart.de, und Christine Schreiber, +49 711 685-63150, christine.schreiber@imsb.uni-stuttgart.de
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