15. April 2019 / Silke Wieprecht/kur

EU Kooperationsprojekt „DIRT-X“ bewilligt - IWS beteiligt

Im Rahmen der EU-Horizon 2020 Ausschreibung “Assessment of Cross(X) - sectoral climate Impacts and pathways for Sustainable transformation” wird von 2019 bis 2022 das Projekt DIRT-X gefördert. Neben dem IWS-LWW sind fünf weitere Projektpartner beteiligt.

Von Seiten der Fakultät ist der Lehrstuhl für Wasserbau und Wassermengenwirtschaft (IWS-LWW)des Instituts für Wasser- und Umweltsystemmodellierung am Projekt beteiligt, weitere Projektpartner sind:

  • Leibniz Universität Hannover,
  • Norwegian University of Science and Technology/NORWEGEN,
  • Universität Innsbruck/ÖSTERREICH,
  • Universität Utrecht/NIEDERLANDE und
  • Swedish Meteorological and Hydrological Institute/SCHWEDEN (Federführung).

Das Projekt DIRT-X (Evaluating sediment Delivery Impacts on Reservoirs in changing climaTe and society across scales and sectors) beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit sich zukünftige Änderungen in den klimatischen und sozioökonomischen Bedingungen auf die Wasserressourcen und das verfügbare Speichervolumen von Stauräumen auswirken. Dies geschieht durch eine umfassende Integration von Klimaprojektionen, Wirkungsmodellen und einer Analyse der sich dadurch ergebenden Veränderungen im System. Dazu werden Interessengruppen aus relevanten Bereichen miteinbezogen. Neben den sektorenübergreifenden Aspekten des Klimawandels werden auch skalenübergreifende Auswirkungen untersucht, und das sowohl räumlich als auch zeitlich. DIRT-X betrachtet hydrologische und hydromorphologische Prozesse auf räumliche und zeitliche Skalen, um aktuelle als auch zukünftige Umweltsysteme zu simulieren. Somit werden ein besseres Verständnis und eine genauere Quantifizierung der mit den Klimafolgenabschätzungen verbundenen Auswirkungen und Unsicherheiten erreicht. Dies soll die Qualität, Zuverlässigkeit und Nutzbarkeit der Modelle für Klimadienstleistungen erhöhen. Die in diesem Projekt entwickelten Climate Impact Indicators basieren auf den neuesten Representative Concentration Pathways. Außerdem erfolgt eine Integration der hydrologischen Prozessmodellierung mit ökonomischen Modellen, um eine Bewertung von Wasserbedarf, sektorenübergreifenden Konflikten und Energiesystemen zu ermöglichen und die wirtschaftlichen Folgen durch hydrologische Änderungen zu untersuchen. Darüber hinaus wird das Projekt Modelle weiterentwickeln und verbessern, um die Wechselwirkungen und den wirtschaftlichen Wert der Wassernutzung in den verschiedenen Sektoren zu analysieren und ihre Reaktion auf Veränderungen der Abfluss- und Speichervolumina zu bewerten.

 

Kontakt
Prof. Dr.-Ing. S. Wieprecht, Pfaffenwaldring 61, +49 711 685 64461
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