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12. Februar 2020 / HKOM/kur

BIM-Award 2020 für Masterstudent der Fakultät

Sebastian Bernert für seine Bachelorarbeit von Baden-Württembergs Landesverkehrsminister Winfried Hermann ausgezeichnet

Landes- und Bundesstraßen in Baden-Württemberg vernetzt planen und ausführen sowie die Bauvorhaben digital modellieren, kombinieren und erfassen: Bereits zum zweiten Mal hat Baden-Württembergs Landesverkehrsminister Winfried Hermann den BIM-Award an Studierende der an der „Virtuellen Akademie A6“ beteiligten sieben Hochschulen für herausragende Arbeiten rund um das Thema „Building Information Modelling (BIM, Bauwerksdatenmodellierung) verliehen. Am 30. Januar 2020 fand die Auszeichnung der sechs Preisträger statt, darunter Sebastian Bernert, Bachelorabsolvent  der Fakultät. Insgesamt hatten sich 110 Studierende für den BIM-Award beworben.

Bernert wurde für seine am Institut für Baubetriebslehre (IBL) geschriebene Bachelorarbeit „Veränderung der Qualitätskontrolle und Aufmaßerstellung durch die Digitalisierung in der Baubranche am Beispiel des Straßenbaus“ ausgezeichnet. Am Beispiel des Straßenbaus zeigte er auf, wie Baumaschinen mit digitalen Zusatzmodulen ausgerüstet werden können, um die erbrachte Leistung digital zu erfassen, zu kontrollieren und für spätere Zwecke, zum Beispiel für Sanierungsmaßnahmen, zu dokumentieren. Darüber hinaus stellte er auch neue digitale Methoden wie beispielsweise die Photogrammetrie vor, bei der räumliche Geländemodelle anhand von mittels Drohnen entstandenen Luftbildern erstellt werden.

BIM, also die Verwaltung von Gebäude- bzw. Projektdaten anhand eines digitalen Modells des Gebäudes oder Projekts, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dabei verringert die zuverlässige Erfassung von Projektdaten direkt bei der Leistungserbringung den Aufwand gegenüber einer nachträglichen Erhebung und lässt Abweichungen zur Planung früher erkennen. Da 2020 die Anwendung von BIM bei Infrastrukturprojekten des Bundes in Kraft getreten ist, hat Sebastian Bernert ein hoch aktuelles Thema präsentiert.

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